Silberner Schnee, Rote Blume
Verfügbar: After Turm der schwarzen Winde
Until Thron des Wissens
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Byleth enters the scene
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Edelgard
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Ngh... Argh... Vat...! ...rlöse mi...!
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Sothis
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Könnte das ein Geist sein? Nein, das ist sicher nicht der Fall.
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Sothis
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Wir sind hier in einem Kloster. Kein Geist würde es wagen, einen Fuß hier hineinzusetzen.
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Sothis
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Was soll denn der Gesichtsausdruck? Ich bin kein Geist, falls du das denken solltest!
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Byleth leaves the scene
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Edelgard enters the scene
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Edelgard
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Nein... argh... huch? Wer ist da?
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Byleth enters the scene
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Edelgard
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Magister/Magistra! Was machst du denn hier?
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Edelgard
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Oh? Vielleicht habe ich im Schlaf gesprochen.
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Edelgard
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Was bedeutet das wohl?
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Edelgard
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Nun, wie dem auch sei, bitte erschrecke mich doch nicht so.
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Hast du schlecht geträumt?
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Edelgard
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Ah, dann musst du mich gehört haben.
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Edelgard
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Die Antwort ist ja. Ich leide schon seit meiner Kindheit unter Albträumen.
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Edelgard
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Dumme, alberne Albträume, die ich einfach nicht kontrollieren kann. Höchst unerfreulich.
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Edelgard
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Nur... von meiner Kindheit. Als mir noch nicht bewusst war, zu was ich vorherbestimmt war.
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Edelgard
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Nein. Es sind nur dumme Träume aus meiner Kindheit. Darüber zu reden wird nichts bringen.
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Edelgard
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Ich wusste, dass du das sagen würdest. Also gut.
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Edelgard
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Das tut es wohl nicht. Aber du bist hier. Vielleicht kann ich mich dir ja anvertrauen...
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Edelgard
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Solange du versprichst, mit niemandem darüber zu sprechen.
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Edelgard
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Dann will ich dir einmal vertrauen...
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Edelgard
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Ich träume von meinem älteren Bruder, gelähmt, hilflos. Meiner Schwester, die vergebens um Hilfe ruft. Von der Jüngsten, die sinnlose Worte stammelt.
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Edelgard
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Meine Familie stirbt einen langsamen Tod. Sie warten in den dunkelsten Tiefen und hoffen auf einen Schimmer von Licht.
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Edelgard
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Früher hatte ich einmal zehn Geschwister. Acht waren älter als ich, zwei waren jünger.
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Edelgard
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So eine große Familie, und dennoch wurde ich die Thronerbin. Weißt du, warum?
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Edelgard
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All meine Geschwister sind entweder von Krankheit verkrüppelt oder haben ihren Verstand verloren. Oder sind gestorben.
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Edelgard
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Ich bin die Einzige, die noch fähig ist, den Thron zu erben.
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Edelgard
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Alles wurde immer schlimmer, die Dunkelheit immer finsterer. Am Ende war ich die einzige Überlebende.
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Edelgard
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Die Albträume mahnen mich, das nie zu vergessen. Ich werde nicht zulassen, dass uns weitere Übel heimsuchen.
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Weitere Übel...?
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Edelgard
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Ich bin jetzt die Einzige, die die Bürde des Kaiserreichs Adrestia tragen kann.
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Edelgard
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Die Zukunft des Kaiserreichs... alles hängt von mir ab.
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Edelgard
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Hm. Ich fürchte, ich bin etwas ins Plaudern geraten. Es liegt wohl etwas in der Luft heute Nacht.
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Edelgard
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Ich habe noch nie mit jemandem über meine Vergangenheit gesprochen. Also behalte es bitte für dich. Gute Nacht, Magister/Magistra.